ICU-Rehab

From A2F to F2A


Newsletter Februar 2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir senden Euch den Newsletter zur Frührehabilitation zu. Wir haben für Euch wie immer eine vielfältige Zusammenfassung von neuen Studien zur Frührehabilitation und den Newsticker zusammengestellt.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters!
Peter, Sabrina, Marina & Maria



STUDIEN

Inspiratorisches Muskeltraining (IMT) auf instabiler Unterfläche nach Schlaganfall
Diese randomisierte, kontrollierte Studie hat 88 Erwachsene Personen zwischen 1-12 Monate nach einem Schlaganfall in drei Gruppen eingeteilt: Gruppe 1 (instabile IMT): IMT bei 50 % maximalem Inspirationsdruck (MIP) im Sitzen auf einer instabilen Oberfläche, Gruppe 2 (stabile IMT): dasselbe Training auf einer stabilen Oberfläche und Gruppe 3 (Sham-Behandlung): IMT bei 10 % MIP auf einer stabilen Oberfläche. Alle Teilnehmenden Personen erhielten 4 Wochen lang eine konventionelle Rehabilitation und das ihnen zugewiesene IMT-Protokoll. Die instabile IMT hatte einen klaren Aufbau, wobei zuerst beide Füße am Boden sein durften und dann stetig die Unterlage instabiler gemacht wurde bis zum freien Sitz auf einem Balance Pad mit beiden Füssen in der Luft. IMT wurde 3x täglich (morgens, mittags, abends) durchgeführt für 5 x 10 Repetitionen mit der jeweiligen Intensität der Gruppe. Eine Anpassung der Intensität, also eine erneute Messung vom MIP fand jeweils Ende Woche statt. Insgesamt dauerte das Training 4 Wochen, jeweils von Montag bis Freitag (also 60 Sitzungen maximal).
Der primäre Outcome war die Dicke des Zwerchfells. Sekundäre Endpunkte waren das forcierte Exspirationsvolumen in 1 Sekunde, die forcierte Vitalkapazität, der maximale Inspirationsdruck (MIP), die Trunk Impairment Scale (TIS), der Timed Up and Go (TUG), die 6-Minuten-Gehstrecke
(6MWD) und die Stroke Impact Scale mit Bewertung in den Wochen 0, 4 und 16.
Die Ergebnisse zeigten, dass IMT sowohl auf stabilen als auch auf instabilen Oberflächen die Zwerchfelldicke, die Atemfunktion und das Gleichgewicht/die funktionelle Mobilität im Vergleich zur Schein-IMT-Gruppe signifikant verbesserte. Wichtig: instabiles IMT mit zusätzlicher Balanceherausforderungen während des IMT-Trainings erzielte insgesamt größere
Verbesserungen als IMT auf einer stabilen Oberfläche bei gleicher Intensität. Darüber hinaus zeigten die Teilnehmenden der instabilen IMT-Gruppe Gewinne in der funktionellen Leistungsfähigkeit, was sich in einer weiteren Verbesserung der 6MWD und der Lebensqualitätswerte zeigte. In der Folge blieben die Verbesserungen während der dreimonatigen Nachbeobachtungszeit über die Zeit nach der Intervention erhalten, wobei die größten Verbesserungen durchweg in der instabilen IMT-Gruppe beobachtet wurden. Ein sehr spannender und interessanter Ansatz, der durchaus auch in der Rehabilitation von kritisch kranken Personen umgesetzt warden könnte.
Liu F, Jones AY, Tsang RC, Yam TT, Tsang WW. Inspiratory muscle training with balance challenge improves diaphragmatic thickness, respiratory function, balance, exercise capacity and quality of life in people after stroke: a randomised trial. J Physiother. 2026 Jan;72(1):42-52. Link:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S183695532500147X?via%3Dihub


Erleben von Mobilisierung im Delir
Die Prävention und Behandlung des Delirs zählen zu den zentralen Herausforderungen der modernen Intensivmedizin. Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, wie Patient:innen mit intensivstationärem Delir frühe körperliche Mobilisation subjektiv erleben und welche Bedeutung sie dieser für ihr Delir zuschreiben. Bennion et al. (2026) aus dem Vereinigten Königreich führten zu dieser Fragestellung eine qualitative Studie mit phänomenologischem Ansatz durch. Eingeschlossen wurden zehn ehemalige Intensivpatient:innen mit Delirerfahrung, die in einem Fokusgruppeninterview sowie in sieben halbstrukturierten Einzelinterviews befragt wurden. Die Datenauswertung erfolgte mittels thematischer Analyse nach Braun und Clarke. Die Analyse identifizierte sechs zentrale Themen: 1) Die lebendige Realität und Isolation des Delirs, 2) Verlust der Kontrolle, 3) Delir als Barriere für die Mobilisation, 4) Die Rolle unterschiedlicher Mobilisationsmethoden, 5) Förderung der Mobilisation und Wiedergewinnung des Selbst, und 6) Zurück in der Realität verankert. Patient:innen beschrieben Delir als absolut real und bedrohlich: „Was immer in deinem Kopf vorgeht, ist absolute Realität“. Immobilität verstärkte Angst und Kontrollverluste, während Mobilisation als entlastend und strukturierend erlebt wurde. Besonders funktionelle Aktivitäten wie Aufsitzen oder Stehen wirkten „erdend“: „Meine erste Erfahrung der Mobilisierung … brachte mich zurück in die Realität!“. Viele Teilnehmende berichteten, Mobilisation habe ihr Delir „durchbrochen“ und zur Wiedergewinnung des Selbst beigetragen, „Es war so aktiv und brachte mich zurück in meinen Körper“. Die Autor:innen schließen, dass frühe Mobilisation aus Sicht der Patient:innen eine zentrale nicht-pharmakologische Maßnahme zur Delirprävention und -behandlung darstellt. Für die Intensivpflege und Intensivtherapie unterstreicht die Studie die Bedeutung früher, regelmäßiger Mobilisation als ganzheitliche Intervention zur Förderung kognitiver und psychischer Erholung von Intensivpatient:innen.
Bennion J, Garrett R, Barron D, Martin D, Mein G. The impact of early physical mobilisation for the management and prevention of intensive care unit delirium: A qualitative study exploring patients' perspectives. J Intensive Care Soc. 2026 Jan 29:17511437261416698. Link
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41625517/



NEWSTICKER
Interessante Studien, für Dich kurz zusammengefasst…

REHABILITATION

Follow-Up: Es besteht Unklarheit darüber, welche Berufsgruppen für die Organisation und Durchführung der Nachsorge verantwortlich sind. Mögliche Erklärungen dafür sind ein mangelndes Verständnis der beruflichen Rollen und Verantwortlichkeiten, Kapazitätsengpässe und Arbeitsbelastung im (britischen) Gesundheitssystem sowie Unklarheit darüber, wie weit
wir die Grenzen von PICS definieren. Ähnliche Probleme bestehen auch im Deutschsprachigen Raum (insbesondere fehlende Advanced Practice Rollen). Stewart et al. aus Großbritannien (2025) Link
https://link.springer.com/article/10.1186/s13054-025-05724-w

Ultraschall durch Physiotherapeut:innen: wenn Physiotherapeut:innen in der Intensivbehandlung Ultraschall nutzen, werden bis zu etwa 64% der respiratorischen Diagnosen revidiertin 48% Behandlungen geändert und in 17% Therapien angepasst, weshalb strukturierte Trainings- und Governance-Modelle für die Implementierung global empfohlen werden. Kommentar von Aguilera et al (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41518223/

Publikationen Rehab: bibliometrische Analyse von 375 Studien zur Frührehabilitation von 2005 bis 2024 mit Schwerpunkten zu ICUAW, Bewusstsein und Mobilisierung. Das Netzwerk Frühmobilisierung ist unter den Top-10 vertreten! Kang et al (2025) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41414994/

Publikationen ICUAW: bibliometrische Analyse mit 1.866 Publikationen zu ICUAW, mit Anstieg in den letzten 5 Jahren. Li et al (2026) Link https://doi.org/10.1155/emmi/7910286

Spastizität: Post-Stroke-Spastizität betrifft schätzungsweise 30–80 % der Schlaganfallüberlebenden und wird in diesem wissenschaftlichen Statement als multidomainales Syndrom beschrieben, wobei eine innerhalb der ersten 3 Monate begonnene Frühintervention entscheidend ist, um Sekundärkomplikationen wie Schmerzen, Kontrakturen und funktionelle Einschränkungen zu reduzieren sowie Versorgungsdefizite durch verbesserte Früherkennung und strukturierte Behandlungspfade zu schließen. Bandela et al (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41608795/

Beatmet-SEIN: In einem narrativen philosophisch-klinischen Beitrag zur Ontologie des Beatmetwerdens wird unter Einbezug einer qualitativen Interviewstudie mit mechanisch beatmeten Patient:innen (vier zentrale Erfahrungsthemen: existentielle Bedrohung, „harte Zeit“, amorpher Körper, Durchhalten) dargelegt, dass mechanische Ventilation das Selbsterleben und die existenzielle Beziehung zur Welt tiefgreifend beeinflussen kann, woraus sich die Notwendigkeit einer ganzheitlichen, reorientierenden und würdewahrenden Pflege- und Therapiebegleitung ableitet. Narrativer Perspektivartikel von Bein et al. (2026) Link https://doi.org/10.1007/s00134-025-08274-5

Bauchlage XXL: In zehn Studien mit insgesamt 2.412 invasiv beatmeten Erwachsenen mit moderatem bis schwerem COVID-19-ARDS war eine verlängerte Bauchlage (≥24 h, Mittelwert 41h) im Vergleich zur traditionellen Dauer (16–24 h, Mittelwert 18h) mit einer reduzierten Mortalität assoziiert (RR 0,76; 95%CI 0,66–0,86), jedoch mit einer erhöhten Rate an Decubitus (RR 1,30; 95 % KI 1,02–1,65), ohne Unterschied in Beatmungsdauer oder ICU-Verweildauer. Meta-Analyse von Berger do Rosario et al. (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41631378/

Sedierungspraxis: In 29 Interviews mit interprofessionellen Intensivfachpersonen zu Schwierigkeiten, eine Sedierung zielgenau umzusetzen, wurden sieben prioritäre Einflussdomänen auf Sedierungspraxen identifiziert, wobei Patient:innen- und Mitarbeitendensicherheit, Umwelt- und Organisationsfaktoren sowie Überzeugungen und soziale Rollen als zentrale Barrieren und Förderfaktoren für protokollgesteuerte Sedierungsstrategien beschrieben wurden. Eystathioy et al (2026) aus Kanada Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41655562/

Implementierung: In 10 qualitativen Studien mit 87 Pflegefachpersonen zeigten sich bei der Implementierung früher Mobilisation auf Intensivstationen v. a. systemische Barrieren (z. B. fehlende Standards, Personalmangel), interprofessionelle Herausforderungen (z. B. mangelnde Teamarbeit, unklare Rollen) sowie ein klarer Bedarf an Schulung, struktureller Unterstützung und Führung zur erfolgreichen Umsetzung. Meta-Synthese von Krzyz et al (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41505833/

A2F Visiten Pädiatrie: In einer Post-hoc-Analyse von Teammitgliedern vor und nach einer Implementierung sowie 41 vs. 46 beobachteten Visiten führte die Einführung einer Pflege-gesteuerten pädiatrischen ICU-Liberation-Visite mit Fokus auf das ABCDEF-Bundle zu signifikant häufigeren Diskussionen der A–E-Elemente (alle p < 0,01) und verbesserter Teamzufriedenheit und Kommunikation (alle p < 0,05), ohne die Visitenzeit pro Patient:in zu verlängern (480 vs. 544 s; p = 0,20). Fashina et al (2026) aus den USA Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41504574/

Kosten Pädiatrie: die Einführung des ABCDEF-Bundles auf einer pädiatrischen Intensivstation führte in einem Vorher-Nachher Vergleich zu keinen finanziellen Vorteilen, unter Berücksichtigung der Kosten für Schulung, Patientenversorgung und Medikamentenverbrauch. Gertsman et al (2025) aus Kanada Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40772793/

Lernen Pädiatrie: in einer Qualitätsverbesserungsinitiative mit 101 kritisch kranken Kindern (1-17 Jahre) führte eine In-situ-Simulation zur frühen Mobilisation für PICU-Pflegende (80% Teilnahme) zu einer Steigerung der pflegegeleiteten Mobilisationen pro 12-h-Schicht von Median 5 auf 6 (p=0,02), verbesserter Kenntnis des Mobilitätsniveaus (p=0,004) und erhöhter Selbstwirksamkeit (67% auf 93%; p <0,001) ohne Zunahme von Sicherheitsereignissen. LaRosa et al (2026) aus den USA Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41504573/

Schlaganfall: In 23 Studien mit 125.000 Patient:innen mit Schlaganfall verbesserte in der Gruppe mit sehr früher Mobilisierung im Vergleich zur Standardversorgung sehr frühe Mobilisation die funktionelle Unabhängigkeit (Barthel-Index SMD = 0,61; 95%-KI 0,25–0,98; mRS RR = 1,14; 95%-KI 1,03–1,27), verkürzte die Krankenhausverweildauer (SMD = −2,53; 95%-KI −4,45 bis −0,60) und reduzierte pulmonale (RR = 0,75) sowie Harnwegsinfektionen (RR = 0,76), ohne Einfluss auf Mortalität oder neurologische Verschlechterung. Meta-Analyse von Li et al (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41242679/

Schlaf: in einer Pilotstudie zur Verbesserung des Schlafes erwies sich ein Maßnahmenbündel mit a) dynamischem, angepassten Licht (nachts 30 Lux), b) Geräuschreduzierung mit Pink Noise auf 62db (Hintergrundrauschen mit tiefen Tönen, ähnlich wie Regen oder Windrauschen), keinen Alarmen im Zimmer, Medikamentenvorbereitung außerhalb des Zimmers, und c) gebündelter Pflegemaßnahmen und keine Störungen zwischen 1:00 und 5:00. als zu 100% umsetzbar bei hoher Zufriedenheit der Patient:innen. Pilotstudie von Oviedo et al (2026) aus Chile Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41619529/

Erinnerungen: Zur Vermeidung belastender Erinnerungen an die Intensivzeit werden empfohlen: sensitivere Diagnostik unter Sedierung, wo möglich leichte und gezielt titrierte Sedierung mit früher Kommunikation und Mobilisation, routinemäßiger Einsatz von Intensivtagebüchern sowie strukturierte psychologische Nachsorge für Patient:innen und Angehörige. Kommentar von Paton et al. (2026) Link https://doi.org/10.1007/s00134-025-08282-5

Live-Musik: In einer Mixed-Methods-Pilotstudie mit 27 erwachsenen Intensivpatient:innen führte patientenindividuelle Live-Musik zu signifikanten Reduktionen von Herzfrequenz (−4,33 bpm; p < 0,02), Atemfrequenz (−2,93; p < 0,001) und mittlerem arteriellem Druck (−3,30; p < 0,05), erhöhter Herzfrequenzvariabilität (p < 0,01) sowie bei 7 Patient:innen zu 24% weniger Schmerz und wurde qualitativ als entspannende Auszeit, emotional bedeutsame Begegnung und erinnerungsstiftender Moment beschrieben. Thorn et al (2025) aus Dänemark Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39147694/


DELIR

Sprache: Bei 120 englisch- vs. spanischsprachigen Pflegepersonen von Intensivpatienten im Delirium berichteten englischsprachige Pflegefachpersonen über höhere Zufriedenheitswerte als spanischsprachige Pflegefachpersonen, aber die Beteiligung an FAM-CAM verbesserte die Zufriedenheit in den Sprachgruppen. Ellberg et al. (2026) from the US Link https://link.springer.com/article/10.1007/s00134-025-08260-x

Langzeitoutcome: in 253 Studien mit 29.814 Patient:innen mit Delir und 107.583 ohne Delir war ein stationäres Delir mit höherem Risiko nach der Entlassung für objektiven kognitiven Abbau (OR 1,58), subjektive kognitive Beeinträchtigung (OR 2,11), funktionellen Abbau (g −0,43), geringere Lebensqualität (g −0,44), psychische Belastung (OR 1,69), Demenz (OR 5,37), Institutionalisierung (OR 2,80), Rehospitalisierung (OR 1,70) und Mortalität (OR 2,55) assoziiert (alle p ≤ 0,041). Tesfaye et al (2025) Link https://doi.org/10.1093/ageing/afaf188


FAMILIENINTEGRATION:

Mobilisierung: In zehn eingeschlossenen Primärstudien zur Einbindung von Angehörigen in die Frühmobilisation erwachsener Intensivpatient:innen zeigten sich Barrieren und Förderfaktoren auf Patienten-, Familien-, Behandler- und Organisationsebene, wobei insbesondere Patientenvulnerabilität, Familienkompetenz, klinisches Gatekeeping sowie strukturelle Rahmenbedingungen die sichere und nachhaltige Beteiligung beeinflussten.
Integrative Review von Alahmari et al. (2026) Link
https://doi.org/10.1016/j.iccn.2026.104346

Broschüren bei Eltern: In einer randomisierten kontrollierten Studie mit 126 Eltern/Erziehungsberechtigten von 131 eingeschlossenen PICU-Patient:innen zeigte eine altersadaptierte Intervention aus Informationsbroschüre und telefonischem Follow-up insgesamt keinen signifikanten Unterschied in PTSD-Symptomen nach 6 Monaten (IES-R 37 vs 17; p=0,132), jedoch eine signifikante Reduktion bei Eltern von Kindern ≥4 Jahren (IES-R 13 vs 42; p=0,008). Bridges et al (2026) aus dem Vereinigten Königreich Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41015488/

Familienzentrierung in der Pädiatrie: In einem Scoping Review mit 38 eingeschlossenen Studien zu familienzentrierten Interventionen auf pädiatrischen ICU dominierten Familienpräsenz bei Visiten (26%), Intensivtagebücher (18%) und pflegerische Zielbeteiligung (10%), bei insgesamt 102 unterschiedlichen Outcome-Maßen und stark variierender methodischer Qualität (19–100%), während nur vier Studien Eltern in die Interventionsentwicklung einbezogen. Charles et al. (2026) aus Australien Link https://doi.org/10.1016/j.iccn.2026.104350

Virtuelle Teilnahme: In einer cluster-randomisierten Studie mit 486 Familien (325 Intervention, 161 Kontrolle) erhöhte das Angebot virtueller familienzentrierter Visiten auf der Neonatologischen ICU die elterliche Teilnahme um das 4,81-Fache (95%-KI 3,65–6,32) und reduzierte 30-Tage-Notaufnahmebesuche (adjustierte OR 0,37; 95%-KI 0,18–0,75), ohne signifikante Effekte auf weitere sekundäre Outcomes. Rosenthal et al (2026) aus Deutschland Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41571012/

Toolbox: für Familiengespräche auf Intensivstationen werden strukturierte Verhandlungstechniken wie sorgfältige Vorbereitung, taktische Empathie, aktives Benennen und Spiegeln von Emotionen, Fokussierung auf gemeinsame Interessen statt Positionen, offene „Was/Wie“-Fragen, echte Wahlmöglichkeiten sowie klare Zusammenfassungen mit nächsten Schritten zur Konfliktreduktion und Förderung patientenzentrierter Entscheidungen empfohlen. Kommentar von Tuinmann et al (2026) Link https://doi.org/10.1007/s00134-025-08287-0


OUTCOME

Bridging: Die Fähigkeit, nach dem Aufwachen auf der Intensivstation für einige Sekunden eine Brückenposition einzunehmen, war in dieser kleinen Kohortenstudie aus Chile (n = 33) mit einer signifikant höheren Wahrscheinlichkeit verbunden, bei Entlassung aus der Intensivstation gehen zu können (Odds Ratio von 12). Möglicherweise ein einfaches und relevantes Messinstrument und zugleich Therapie auf der Intensivstation. Lee-Goic et al. (2025) Link https://zenodo.org/records/17354795

Handkraft: Die Handkraft (gemessen mit einem Handdynamometer) kann zur Diagnose einer ICUAW herangezogen werden. Eine retrospektive Analyse (n = 238) ergab einen neuen geschlechtsunabhängigen Grenzwert von < 11,5 kg mit einer Sensitivität von 0,79, einer Spezifität von 0,86 und einem AUROC von 0,90. Martínez-Camacho et al. aus Mexiko (2025) Link https://www.bodyworkmovementtherapies.com/article/S1360-8592(25)00372-9/abstract

Handkraft II: Die Handkraft ist bei Intensivpatient:innen mit einem RASS-Score von 0 gemäß dieser Kohortenstudie (n = 318) messbar und zuverlässig, mit einer guten Test-Retest-Zuverlässigkeit über die ersten drei Tage (ICC > 0,85). Wu et al. aus Taiwan (2025). Link https://www.australiancriticalcare.com/article/S1036-7314(25)00145-6/abstract

Einatmungsschwäche: In dieser longitudinalen Studie welche Patient:innen (n=136) mit längerer mechanischer Beatmung (> 7 Tage) untersuchte wurde bei 43% eine anhaltende Schwäche der Einatmungsmuskulatur, definiert als MIP ≤ 30 cmH2O, und bei 57 % eine ICUAW beobachtet. Die MIP-Messung am 12. Tag war der optimale Zeitpunkt für die Vorhersage einer anhaltenden inspiratorischen Schwäche. Oestreicher et al. (2025) Link https://link.springer.com/article/10.1186/s13054-025-05718-8

Geschlecht: In dieser prospektiven Beobachtungsstudie (n=463) über ein Jahr hatten männliche Überlebende nach einem Intensivstationsaufenthalt eine signifikant höhere Sterblichkeit, allerdings hatten weibliche Überlebende signifikant niedrigere FIM-Werte (Selbständigkeit) sowie häufiger und schwerere Depressionen. Burns et al. aus Kanada (2026) Link
https://link.springer.com/article/10.1007/s00134-025-08267-4

ECMO: Fünf Jahre nach einer ECMO-Behandlung gaben Überlebende (n = 155) an, dass ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität trotz einiger Beeinträchtigungen im Alltag, wie Mobilität (39%), übliche Aktivitäten (44%), Schmerzen oder Beschwerden (60%), zufriedenstellend sei. 26% waren weiterhin arbeitsunfähig. Insgesamt überlebten nur 36% für mehr als fünf Jahre, wobei die meisten während ihres ECMO-Krankenhausaufenthalts starben. Jolink et al. aus den Niederlanden (2025) Link https://journals.lww.com/ccmjournal/fulltext/2025/12000/five_years_after_extracorporeal_membrane.9.aspx

Sepsis: Subtypen von Sepsis-Überlebenden, die bei der Entlassung aus dem Krankenhaus leicht zu identifizieren sind, stehen in signifikantem Zusammenhang mit der Mortalität nach 3 Monaten, Lebensqualität und ADL über einen Zeitraum von 12 Monaten. Die Verwendung von Subtypen zur Vorhersage des Risikos für unerwünschte Ergebnisse könnte die Entlassungsplanung und den Genesungsprozess unterstützen. Flick et al. (2025). Link https://journals.lww.com/ccmjournal/abstract/2026/01000/association_of_sepsis_survivor_subtypes_with.5.aspx

PICS: Wie oft sprechen Gesundheitsdienstleistende mit Patient:innen oder Angehörigen über PICS? In dieser Umfrage zeigte sich, dass weniger als ein Drittel der Gesundheitsfachpersonen PICS mit Risikopatient:innen besprechen. Die meisten Überlebenden erinnern sich nicht an ein Gespräch über PICS. Rolfsen et al. aus den USA (2025) Link https://journal.chestnet.org/article/S0012-3692(25)05487-X/fulltext

PICS II: In einem Umbrella-Review von neun systematischen Reviews mit insgesamt 112 randomisierten Studien und 19.996 ICU-Überlebenden zeigten nicht-pharmakologische Interventionen bei PICS heterogene Effekte, wobei Intensivtagebücher konsistent PTSD reduzierten, bewegungstherapeutische und Nachsorge-Interventionen variable Ergebnisse lieferten, pflegegeleitete Maßnahmen Angst und Depression verbesserten und 78% der Outcomes eine niedrige oder sehr niedrige Evidenzsicherheit aufwiesen. Cai et al (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41481952/

Zuständigkeiten: In einer Mixed-Methods-Studie mit 152 UK-Hausärzt:innen, Intensivmediziner:innen und Patient:innen zeigte sich eine fehlende Klarheit über die Zuständigkeit für die Nachsorge von Intensivüberlebenden, bedingt durch unklare Leitlinien, uneinheitliches Verständnis von Langzeitfolgen und Ressourcenmangel, was potenziell die Versorgungsqualität beeinträchtigt. Und in Deutschland? Stewart et al (2026) Link https://doi.org/10.1186/s13054-025-05724-w

GEMISCHTES

Würde: "Er/Sie ist so viel mehr als nur seine/ihre Krankheit." Aus Sicht von Bezugspersonen und Mitarbeitenden ist es gut möglich, im Alltag die Frage zur Patientenwürde (PDQ) zu stellen, um die Persönlichkeit von Patient:innen zu fördern und die Würde auf der Intensivstation (ICU) zu stärken: was muss ich über den/die Patient:in wissen, um sie möglichst gut versorgen zu können? Olafson et al (2026) Link https://doi.org/10.1016/j.jcrc.2025.155360

Würde II: Angesichts von prognostizierten 1,4 Milliarden Menschen ≥60 Jahren bis 2030 werden systemische Barrieren wie Ageismus, Ableismus und unzureichend altersfreundliche Strukturen als zentrale Herausforderungen für Menschenrechte, Würde und Versorgungsqualität identifiziert, wofür integrierte Versorgungsmodelle, sektorübergreifende Zusammenarbeit und personenzentrierte Reformen gefordert werden. Kommentar von Sorinmade et al (2025) Link https://doi.org/10.20935/MHealthWellB8053

Profession: In diesem konzeptionellen Beitrag wird dargestellt, wie unterschiedliche professionelle Logiken von Pflege und Medizin Wahrnehmungen angemessener Intensivtherapie prägen, interprofessionelle Konflikte und moralisches Leiden begünstigen und durch interprofessionelles Lernen, professionelle Demut, transparente Entscheidungsprozesse und strukturierte ethische Reflexion konstruktiv integriert werden können. Seidlein (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41564470/

Bewegungsförderung: Die regelmäßige Ausübung der meisten Arten von körperlicher Aktivität ist mit einer geringeren Sterblichkeit verbunden (große Kohortenstudie mit initial gesunden Personen, welche diese über lange Zeit untersuchte). Eine Kombination unterschiedlicher Bewegungsformen (z.B. Gehen, Kräftigung, funktionelle Alltagsaktivität) erlaubt eine bedarfs‑ und ressourcenorientierte Anpassung an Patient:innen und unterstützt die nachhaltige Aufrechterhaltung von Aktivität über verschiedene Lebens‑ und Krankheitsphasen hinweg. Bewegungsförderung sollte demnach gezielt abwechslungsreich, alltagsintegriert und langfristig umsetzbar vermittelt werden. Han et al (2026). Link https://bmjmedicine.bmj.com/content/5/1/e001513

IMT bei Gesunden: Ein inspiratorisches Muskeltraining (IMT) verursacht einen belastungsabhängigen Anstieg des VO2, mit deutlicher Zunahme der Atembeschwerden und Unannehmlichkeiten bei höheren Belastungen (>50% des MIP). Ein Training über 50% des MIP bei kritisch kranken Personen könnte demnach rasch überdosiert sein (was auch aus RCT Daten unterstützt wird: i.e. 30-50% des MIP, trotzdem mehr Studien werden benötigt). Jenkins et al. (2026). Link. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/cpf.70047

Anlage von Ernährungssonden: Blubbern ist out! In einem Handlungsalgorithmus werden ein stufenweises Risikoassessment und Vorgehen vorgestellt, incl. pH-Wert, POCUS, CO2-Messung, Endoskopie und Röntgen. Bonus: Demovideo! Nydahl et al (2026) Link https://link.springer.com/10.1007/s00063-025-01403-4

Gastraler POCUS: typische Fehlinterpretationen, Troubleshooting-Strategien sowie alternative Schallebenen zur Verbesserung der Bildakquisition und Aspirationsrisikoeinschätzung bei gastralem Ultraschall. Chang et al (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41554629/

Das Bett teilen: von 21 Neonatalen Intensivstationen wird es in einem Drittel der Stationen frühgeborenen Zwillingen angeboten, einen Inkubator zu teilen, allerdings mit einigen Unterschieden in den Details. Wäre „co-bedding“ nicht auch bei Erwachsenen und ihren gesunden Partner:innen möglich? Mann et al. (2025) aus Austalien Link https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/jan.17021

Überfüllte Notaufnahmen: Notaufnahmen in der heutigen sind sind oftmals überfüllt. Eine Übersichtsarbeit mit 226 Studien berichtet Ursachen, effektive Lösungen und mehr. Oskvarek et al (2026) Link https://ceemjournal.org/journal/view.php?doi=10.15441/ceem.25.172

Missed Nursing Care auf Intensivstationen erwies sich in sechs qualitativen Studien als vorhersehbarer, systemgetriebener Prozess, bei dem multilevel-systemische Belastungen strategische Pflegeentscheidungen erzwingen und vor allem Basis- und psychosoziale Pflege auslassen, mit negativen Folgen für Patient:innen, Pflegende und Organisationen. Qualitative Meta-Synthese von Fan et al. (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41614330/

Unsicherheit: In einer qualitativen interpretativen Studie mit neu examinierten Pflegefachpersonen mit <2 Jahren Intensiverfahrung zeigte sich, dass Unsicherheit vor allem durch unbekannte oder kritische Patientensituationen und teambezogene Dynamiken ausgelöst wird, zu Selbstzweifeln hinsichtlich klinischer Entscheidungen und eigener Kompetenz führt und durch Nutzung von Wissen, Teamexpertise und Ressourcen bewältigt wird. Cretaz et al (2026) aus Kanada Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41622434/

PCT: In 10 Studien mit 1.098 kritisch kranken Patient:innen (635 mit Sepsis nach Sepsis-3 Definition) zeigte Procalcitonin zur Sepsisdiagnose eine gepoolte Sensitivität von 0,72 (95%-KI 0,68–0,75) und Spezifität von 0,65 (95%-KI 0,61–0,69), eine AUC von 0,79 (95%-KI 0,73–0,86) sowie eine diagnostische Odds Ratio von 7,08 (95%-KI 3,69–13,58), was auf eine moderate diagnostische Genauigkeit hinweist. Ghatak et al (2026) Link https://doi.org/10.1016/j.jcrc.2025.155402

Peripher applizierte Katecholamine: In einer Vorher-Nachher-Analyse in einer medizinischen Intensivstation führte die Einführung eines Protokolls zur peripheren Noradrenalin-Infusion zu einer signifikanten Reduktion der ZVK-Anlagen von 59,5 % auf 53,5 % (p < 0,01), während Kontroll-ICUs keine Veränderung zeigten (60,5 % vs. 61,5 %; p = 0,34), wobei von 819 peripheren Infusionen 47,4% keinen ZVK benötigten und 1,1% eine Extravasationsbehandlung erhielten. Groetzinger et al (2026) aus den USA Link https://www.chestcc.org/article/S2949-7884(25)00068-1/fulltext

Präoperatives Trinken: in einem RCT mit drei verschiedenen Trinkprotokollen zur präoperativen Nüchternheit (a) 2h prä-OP nüchtern, b) wie a) + gelbe Erinnerungskarte, c) 100ml/h waren bis zur OP gestattet. Im Ergebnis führte c) zu signifikant weniger postoperativem Durst, Kopfschmerz oder Unwohlsein. Unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet. Haas et al (2026) aus Deutschland Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41257406/

Primary Nursing: nach der Implementierung von Prima Nursing stieg laut 264 analysierten Fragebögen auf zwei deutschen Intensivstationen der Anteil praktiziertem Primary Nursing von 44,5% auf 83,0% auf einer chirurgischen ICU und von 51,0% auf 69,0% auf der medizinischen ICU, begleitet von Verbesserungen der Kommunikation (z. B. 36,0% auf 77,0%) und ausgewählter Pflegeindikatoren, jedoch mit weiterem Entwicklungsbedarf insbesondere bei der Patient:innenbeteiligung. Glückwunsch, Lars! Krüger et al. (2026) aus Deutschland Link https://doi.org/10.1111/nicc.70325

Early Warning Scores: eine Zusammenfassung dreier Arbeiten zur Evidenz, Projektmanagement und Implementierung. Nydahl et al (2026) Link https://www.bibliomed-pflege.de/sp/artikel/55034-early-warning-scores-patientensicherheit

Ernährung von Notfallmediziner:innen: In einer Mixed-Methods-Umfrage unter 527 kanadischen Notfallmediziner:innen berichteten 35% selten oder nie während der Schicht zu essen und 36,6% selten oder nie zu trinken, wobei Zeitmangel (91,4%) die häufigste Barriere war und mehr Berufsjahre die Wahrscheinlichkeit häufigen Essens erhöhten (OR 1,03; 95 %CI 1,01–1,06). Farquhar et al (2026) Link https://doi.org/10.1007/s43678-025-01044-8

Optimierung: In einer Mixed-Methods-Studie mit 14 iranischen Intensivpflegefachpersonen zur Optimierung ihrer Arbeitsumgebung wurden 17 Entwicklungsfelder identifiziert, wobei insbesondere eine bedarfsgerechte Personalausstattung, gezielte Unterstützung und ausreichende Ressourcen, interprofessionelle Zusammenarbeit, moderne Technologie sowie eine unterstützende Führungskultur als zentrale Prioritäten zur Stärkung des ICU-Arbeitsumfelds benannt wurden. Mohammadinejad et al (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41629130/

KI für Organtransplantation: Künstliche Intelligenz könnte die Organzuteilung durch präzisere Spender-Empfänger-Matches verbessern, die Operationsplanung mittels automatisierter Bildanalyse optimieren, prädiktive Analysen zu Abstoßung und Komplikationen sowie effizientere Ressourcensteuerung in Transplantationszentren ermöglichen, jedoch bestehen ebenso Herausforderungen wie Datenschutz, Interoperabilität, fehlende klinische Validierung sowie die Tradierung von Verzerrungen durch vorbestehende Daten, mit denen die KI trainiert worden ist. Olawade et al (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39792149/


LEITLINIEN / POSITIONSPAPIERE

Delir: S3-Leitlinie Delir im höheren Lebensalter der DGGPP und anderen Link https://register.awmf.org/assets/guidelines/109-001l_S3_Delir-im-hoeheren-Lebensalter_2026-01.pdf

ECMO & Ernährung: Positionspapier der ELSO zur Ernährungstherapie bei kritisch Kranken mit ECMO Link
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41588618/

Akutes Koronarsyndrom bei prämenopausalen Frauen: wird oft übersehen oder falsch eingeschätzt. Positionspapier der AHA Kovacic et al (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41631393/

Epilepsie: Leitlinie zur Prognose von Erwachsenen mit Status Epilepticus NCS Madzar (2026) Link https://doi.org/10.1007/s12028-025-02425-8

Schlaganfall: neue Leitlinie der US AHA & ASA zum akuten Schlaganfall, Prabhakaran et al (2026) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41582814/

Maligne Hyperthermie: Leitlinie zum Thema aus Japan, Tsutsumi et al (2026) Link https://doi.org/10.1007/s00540-025-03647-y



Was wir nicht erwähnt haben: zugegeben, die Auswahl der hier berichteten Studien ist willkürlich und interessiert Euch hoffentlich. Dennoch gibt es in jedem Newsletter Studien, die wir bewusst nicht erwähnen, weil sie u.a. im Volltext in uns fremden Sprachen, in umstrittenen Fake-Science-Verlagen, mit fragwürdigen Methoden, Ergebnissen oder Schlussfolgerungen oder aus ähnlichen Gründen publiziert worden sind.
Aber auch wir lesen nicht alles: sollten wir eine erwähnenswerte Studie übersehen haben, so sind wir dankbar für einen Hinweis!






Bleibt in Bewegung und bleibt gesund
Im Namen der DIVI Sektion Intensivmedizinische Frührehabilitation grüßen

Peter Nydahl, Sabrina Eggmann, Marina Ufelmann & Maria Brauchle


PD. Dr. Peter Nydahl, GKP, BScN MScN, Pflegeforschung und -entwicklung, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel, Deutschland
Dr. Sabrina Eggmann, Physiotherapeutin, MSc, Institut für Physiotherapie, Inselspital, Universitätsspital Bern, Schweiz & Intensivmedizin und Neonatologie, Universitätskinderspital Zürich, Universität Zürich, Schweiz
Marina Ufelmann, GKP, BScN, MScN, ANP und stellv. Sprecherin der DIVI Sektion Intensivmedizinische Frührehabilitation, Klinikum rechts der Isar in München, Deutschland
Maria Brauchle, DGKP, Landeskrankenhaus Feldkirch, Pflegeschule Feldkirch, Österreich


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